Foto: hbz/Jörg Henkel
ZORNHEIM - Drei neue Weine werden ab sofort als „Orgelwein“ angeboten. Der Vorstand des Zornheimer Orgelbauvereins St. Bartholomäus hatte im letzten Jahr schon die Idee, mit Zornheimer Winzern zusammen-zuarbeiten, um Geld für die Anschaffung einer neuen Orgel in der katholischen Kirche zu generieren. Insgesamt acht Weinbaubetriebe beteiligen sich an der Aktion. Nachdem im letzten Jahr die Weingüter Heinstadt und Schittler-Becker mitgemacht haben, sind dieses Mal die Weingüter Keßler und Sieben dabei. Bei den Weinen handelt es sich um Produkte aus dem regulären Programm der einzelnen Weingüter, die mit einem Aufschlag versehen werden, der dann dem Spendenkonto zugutekommt. Die Flaschen sind mit dem normalen hauseigenen Etikett versehen, eine schmucke Banderole mit dem entsprechenden Logo weist auf die Besonderheit „Orgelwein“ hin.
 
Johannes Keßler und Benjamin Sieben, beide Besitzer lang eingesessener Zornheimer Weinbaubetriebe, stellten nun ihre Weine vor. „Wir wollten mit unserem Sortiment eine Abwechslung bieten und ein breites Publikum ansprechen“, sagte Johannes Keßler, dessen Betrieb biozertifiziert ist. Er hat einen trockenen 2018er Grauen Burgunder (7,30 Euro) ausgewählt. „Rosé geht im Sommer immer gut“, meinte Benjamin Sieben. Deswegen kann bei ihm ein halbtrockener 2018er Spätburgunder Weißherbst (5,50 Euro) erworben werden. Weiterhin stellt er einen 2016er Spätburgunder Rotwein zur Verfügung (5,80 Euro).
 
Die nächste Veranstaltung des Orgelbauvereins ist auch schon in Vorbereitung: Am 22. September, 18 Uhr, findet in der katholischen Kirche ein Konzert mit einem Blechbläser-Ensemble statt. Anschließend wird zum Sommerfest eingeladen. Neben anderen kulinarischen Spezialitäten gibt es natürlich dann auch Orgelwein.
Auch in den Vinotheken der beiden Weingüter steht der Orgelwein erkennbar bereit. Und selbst-verständlich kann er auch bei Feierlichkeiten, die in den Räumlichkeiten der Weingüter möglich sind, degustiert werden.„Beim Feuerwehrfest im letzten Monat wurde der neue Orgelwein zum ersten Mal ausgeschenkt und ist auf großes Interesse gestoßen“, berichtet Christiane Herz, die Vorsitzende des Orgelbauvereins. Und die Feuerwehr habe dem Verein anschließend noch eine Spende überreicht, fügte sie dankbar an. Sie und der Kassierer des Orgelbauvereins Albert Schmedding freuen sich, dass die Winzer das Orgelweinprojekt so selbstverständlich unterstützen. Im letzten Jahr seien etwa 120 Flaschen verkauft worden, berichtete Schmedding. Der Wein werde bei Festen ausgeschenkt, auch als Dankeschön überreicht an Künstler oder andere Personen, die in irgendeiner Form den Verein und sein Anliegen unterstützen. Damit bleibe das Projekt präsent, stellte Christiane Herz fest.
 
Neben dem Wein gibt es noch andere kreative Ideen, um das Spendenkonto unter dem Motto „Spitzenklang im Weinbauland – eine neue Orgel für St. Bartholomäus in Zornheim“ zu füllen. Neben Festen oder Veranstaltungen wie Konzerten können Patenschaften für Orgelpfeifen übernommen werden. Für 306 Pfeifen haben sich schon Paten gefunden, 816 sind noch frei. Weiterhin hat der Vorstand die Teilnahme am MVB-Crowdfunding-Projekt initiiert. Besonders dankbar ist der Orgelbauverein dem Zornheimer Bürger Peter Eckes, der die Anschaffung der Orgel mit größeren Summen unterstützt.
480 000 Euro kostet das Instrument, das von der renommierten Firma Klais gebaut werden soll. Das Ziel ist nun, im nächsten Jahr, wenn die Kirche ihr 125-jähriges Bestehen feiert, den Orgelbau in Auftrag zu geben. 70 Prozent der Gesamtsumme müssen dann vorhanden sein.
AZ Mainz vom 4.7.2019; Text: Margit Dörr
Bild: Helene Braun

ZORNHEIM –Mit einer ganz besonderen Veranstaltung in der Zornheimer Kirche wartete der Orgelbauverein mit seiner Vorsitzenden Christiane Herz auf. In der Reihe „Spitzenklang im Weinbauland –Eine neue Orgel für St. Bartholomäus in Zornheim“ stand das Sommerkonzert unter dem Motto „Gelobt seist du, Bruder der Sonne“. Im Zentrum stand die „Missa Solaris“ für Orgel, Soloinstrument und Sprecher von Christian Pfarr. Noch tut es die alte Orgel in St. Bartholomäus, aber auf Weiteres gesehen, ist ihre Zeit ist abgelaufen. 140.000 Euro hat der Verein bisher beisammen, kaum ein Drittel dessen, was die angestrebte Klais-Orgel kosten wird. Damit die Spenden nach dem Konzert auch großzügig flossen, hatte Christiane Herz das renommierte Blechbläserensemble Mainz, das Saulheimer Barockensemble, bei dem sie selbst mitwirkt, und die Scholagewinnen können. Doch nicht nur das: Der Komponist der „Missa Solaris“ war selbst anwesend und sprach die Texte zur modernen Kirchenmusik mit Jazz-und Bluesfaktor daher auch selbst, inspiriert vom „Sonnengesang“ des Franz von Assisi.

 

Von der Empore begann ganz zart die Orgel, gespielt von Dr. Jörg Leuninger, die Schola kam hinzu. Fast zärtlich klang die Trompete von Tabea Müller vor dem Kyrie und leitete die Geist und Seele mitreißende Messe ein. Ausgehend vom Text des Heiligen setzte Pfarr die biblischen sieben Schöpfungstage mit dem naturwissenschaftlichen Evolutionsmodell in Beziehung, ohne die Vernunft zu beleidigen oder Mysterien des Glaubens zu ignorieren mit dem Fazit: „Jedenfalls wissen wir, dass etwas ist und das ist mehr als nichts und damit mehr als genug zu glauben.“ Das Blechbläserensemble Mainz hatte unter anderem von Johann Sebastian Bach „Coro Festivo“ und „Sicut locutus est“ im musikalischen Gepäck, das Saulheimer Barockensemble wartete an Violine, Violoncello und Klavier auch im Quartett Nr. 3 von Domenico Cimarosa mit einem grandiosen Finale auf, während die Sonne gerade mächtig durch die Kirchenfenster die Szenerie beleuchtete. Der Autor, Journalist und Komponist, Christian Pfarr, studierte Musikwissenschaft, Kunstgeschichte und Publizistik in Mainz. Pfarr veröffentlichte Sachliteratur über Rock, Jazz, Schlager, außerdem Libretti, Belletristik und Songtexte. Er ist Musikredakteur beim Rock-und Pop-orientierten Radioprogramm SWR 1 Rheinland-Pfalz.

Infos zur Orgel und Orgelpatenschaften unter www.orgelbauverein-zornheim.de.

Text: Helene Braun / Lokale Zeitung , 20. Juni 2019

Einladung zur Mitwirkung am Crowdfunding „Viele schaffen mehr“
Am 24. Mai 2019 fand die alljährliche Mitgliederversammlung des Orgelbauvereins Zornheim statt. Dabei wurden die Aktivitäten sowie die finan-zielle Entwicklung des vergangenen Jahres dargelegt und der Vorstand entlastet. Anschließend wurde satzungsgemäß der Vorstand neu gewählt:

1. Vorsitzende: Christiane Herz

2. Vorsitzender: Ferdinand Utner

Schriftführer: Manfred Götz (Andrea Keber legte ihr Amt als Schriftführerin aufgrund der vielfältigen Aufgaben in unserer Pfarrei nieder. Vielen Dank für ihre bisher geleistete hervorragende Arbeit!)

Beisitzer: Hermann Stadtmüller, Jörg Leuninger, Theo Müller

Mitglied Kraft Amtes: Pfarrer Hubert Hilsbos.
Der aktuelle Kontostand beträgt derzeit rund 141.000,00 € - ca. 300 Pfeifenpatenschaften wurden übernommen! Bei allen, die das Projekt bislang unterstützt haben, bedanken wir uns ganz herzlich!


Um einen weiteren größeren Schritt voranzukommen, hat der Vorstand die Teilnahme am MVB – Crowdfunding – Projekt „Viele schaffen mehr“ initiiert. Wenn Sie das Projekt unterstützen möchten, können Sie auf hier informieren und  Fan oder Unterstützer des Projektes werden.
Der Vorstand des Orgelbauvereins freut sich auf die kommenden Veranstaltungen, zu denen Sie ganz herzlich eingeladen sind. Gemeinsam können wir unserem Ziel, dem Bau der neuen Klais-Orgel, Stück für Stück näherkommen.

Kinder-Orgelkonzert in der Kirche St. Georg

Die Musikschule Nieder-Olm und der Orgelbauverein

St. Bartholomäus luden zum Kinder-Orgelkonzert in die Kirche St. Georg ein - und viele Kinder kamen zusammen mit ihren Eltern oder Großeltern, um etwas über dieses besondere Instrument zu erfahren. Jens Klaassen, der Leiter der Musikschule der Verbandsgemeinde, erklärte sehr kindgerecht, wie eine Orgel funktioniert, welche Register es gibt und wie diese klingen.

Was es mit den verschiedenen Arten von Pfeifen auf sich hat und welche Töne man welcher Pfeife entlocken kann, konnten die Kinder selbst ausprobieren, indem sie kräftig in die von Jens Klaassen mitgebrachten Holzpfeifen hineinbliesen.  Natürlich kam auch der Hörgenuss nicht zu kurz - es erklangen aber nicht nur klassische kurze Orgelstücke sondern auch das lustige „Pippi Langstrumpf-Lied“, das alle Anwesenden gerne mitsangen. Christiane Herz, die Vorsitzende des Orgelbauvereins, dankte am Ende dieser tollen Veranstaltungen allen, die gekommen waren und natürlich besonders Jens Klaassen für die Idee, dieses Kinder-Orgelkonzert zu veranstalten. 

Musikschule und Sängervereinigung spenden für die neue Orgel in Zornheim

Die Musikschule der Verbandsgemeinde Nieder-Olm und die Sängervereinigung Nieder-Olm e.V. haben eine Spende in Höhe von 650 EUR an den Orgelbauverein Zornheim überreicht. Dieser hat sich das Ziel gesetzt, eine neue Orgel für die kath. Kirche zu realisieren. Wunschinstrument ist eine Orgel der international bekannten Firma Klais aus Bonn.

Die nun überreichten Gelder stammen aus den Spenden des Adventskonzertes im Dezember, welches die Sängervereinigung gemeinsam mit der Musikschule durchgeführt hatte. 

Ralph Spiegler, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Nieder-Olm, freut sich über die Spendenübergabe: „Die Spende ist ein tolles Beispiel dafür, wie man gemeinsam ein großes Ziel verwirklichen kann. Besonders die vereinsübergreifende Unterstützung, hier von Seiten der Sängervereinigung aus Nieder-Olm an den Orgelbauverein aus Zornheim, beeindruckt mich sehr. Ich wünsche Ihnen viel Erfolg bei der Realisierung Ihres Vorhabens.“

Quelle: VG Nieder-Olm

„Schlachtfest“ zugunsten der neuen Klais-Orgel

Seit Sommer 2018 waren sie im Umlauf und wurden regelmäßig gefüttert…die kleinen „Orgelbauschweinchen“, die nun „geschlachtet“ bzw. geleert wurden.

Viele Förderer und Unterstützer des Projektes „Spitzenklang im Weinbauland“ waren der Einladung gefolgt und genossen einen gemütlichen Abend bei deftiger Hausmacher Wurst und guten Gesprächen, bei denen natürlich auch leckerer Orgelwein nicht fehlen durfte. Der Vorstand des Orgelbauvereins ließ es sich nicht nehmen und steuerte einen musikalischen Leckerbissen bei, indem er ein kleines Flaschenkonzert zum Besten gab.

Aber natürlich warteten alle gespannt auf das Ergebnis der „Schlachtung“. Nach intensiver Zählung verkündete der Kassenwart des Vereins, Albert Schmedding, die stolze Summe von 1.076,04€! Wir sagen allen DANKE, die sich an dieser Aktion beteiligt haben und Herrn Peter Eugen Eckes, der den angesparten Betrag spontan verdoppelte.

Dem noch jungen Verein ist es innerhalb von nur 18 Monaten gelungen, durch vielfältige Aktivitäten einen Spendenstand von derzeit ca. 138.000,00 € zu erzielen. So galt der Dank der Vorsitzenden Christiane Herz auch denen, die diese Summe durch die Übernahme von Pfeifenpatenschaften, den Kauf von Orgelwein, den Spenden anlässlich von Konzerten oder durch großzügige Zuwendungen insgesamt, ermöglichten.

Ziel ist es, im Jahr 2020 – zum 125jährigen Jubiläum der Kirche St. Bartholomäus - den Auftrag zum Bau der neuen Orgel erteilen zu können. Hierzu müssen 70% der Gesamtkosten angespart sein.

Wir freuen uns daher, wenn Sie den Orgelbauverein weiterhin auf vielfältige Art und Weise unterstützen! Und übrigens….auch Schweinchen dürfen wieder gefüttert werden. Melden Sie sich einfach bei Christiane Herz: 06136/954740 oder schreiben Sie eine Mail an: orgelbauverein@st-franziskus.net

Newsletter 2018

Liebe Freunde und Förderer unseres Orgelbauvereins St. Bartholomäus,
kurz vor dem Weihnachtsfest danken wir Ihnen mit diesem Schreiben ganz herzlich für die Unterstützung unse-rer Bemühungen zum Neubau der Klais-Orgel in St. Bartholomäus.
Wir blicken auf ein ereignisreiches und erfolgreiches Jahr zurück. Zum 1. Advent 2017 starteten wir damit, unser Projekt der Öffentlichkeit vorzustellen und durch vielfältige Aktionen für Spendenmittel zu werben. Wir sind nun seit einem Jahr unterwegs und können uns über 253 Pfeifenpatenschaften sowie einen aktuellen Spenden-stand von etwas über 133.000,00 EUR sehr freuen.
2018 haben wir durch vielfältige Aktionen auf unser Projekt aufmerksam gemacht und für die Idee „Spitzenklang im Weinbauland“ begeistern können.....

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Newsletter Orgelbauverein 2018.pdf
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„Sehen und Hören“ – unter diesem Motto trafen sich am Freitag, den 19.10.2018 Mitglieder und Freunde des Orgelbauvereins St. Bartholomäus in der Mainzer St. Stephans Kirche, um die vor fünf Jahren neu gebaute Klais-Orgel anzuschauen und anzuhören. Hans-Gilbert Ottersbach, Hauptorganist von St. Stephan und Dr. Manfred Wittelsberger, Orgelsachverständiger des Bistums Mainz, stellten die Entstehungsgeschichte dieses beeindruckenden Instrumentes vor und standen für jegliche Fragen zur Verfügung. Das als „metallischer Monolith“ entworfene Instrument mit einer Höhe von 14m spiegelt in faszinierender Weise das blaue Licht der einzigartigen Chagall-Fenster in der Kirche wider. Nicht nur optisch ist die große 3-manualige Klais Orgel mit 3.006 Pfeifen eine Attraktion. Den großen Reichtum an Klangfarben konnten die Besucher in den zwei Impressionen des zeitgenössischen Komponisten Markus Hollingshaus zu den Chagall-Mittelfenstern erleben, die Hans-Gilbert Ottersbach an seiner Orgel interpretierte. Von den tiefen 32’-Basspfeifen des „Willigis-Bass“ bis zu den ätherisch schwebenden Klängen des „Vox Coelestis“ Registers im Schwellwerk durchzogen verschiedenste Klangfarben den Kirchenraum mit seiner großen Akustik. Zwei Organisten unserer Gemeinde, Manfred Götz und Jörg Leuninger, die im Vorstand des Orgelbauvereins aktiv tätig sind, durften ebenfalls an dem Instrument musizieren und stellten mit der Interpretation französischer und amerikanischer Orgelkompositionen die Klangkraft des Instrumentes den Zuhörern zusätzlich unter Beweis. Der informative Abend löste Faszination bei den Besuchern aus und steigerte bei dem ein oder anderen die Vorfreude auf die möglichen Klangerlebnisse mit unserer neuen Klais-Orgel in Zornheim deutlich.

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